📅 24. Februar 2026 · ⚓ YACHT Logistics Redaktion

Zollabwicklung beim Import aus China: Schritt für Schritt

Wie funktioniert die Zollabwicklung beim Import aus China? Alle Schritte, Dokumente und Kosten erklärt.

Was ist Zollabwicklung und warum ist sie wichtig?

Beim Import aus Nicht-EU-Ländern wie China muss jede Sendung den deutschen bzw. europäischen Zoll passieren. Ohne korrekte Zollanmeldung wird Ihre Ware im Zollager festgehalten — und das kostet täglich Lagergebühren.

Die wichtigsten Zolldokumente für China-Importe

1. Handelsrechnung (Commercial Invoice)

Die Handelsrechnung muss enthalten: Absender und Empfänger, genaue Warenbeschreibung, HS-Code (Zolltarifnummer), Wert der Ware in EUR oder USD, Ursprungsland.

2. Packliste (Packing List)

Zeigt wie die Ware verpackt ist: Anzahl Pakete, Gewicht brutto/netto, Abmessungen.

3. Konnossement (Bill of Lading / B/L)

Das Transportdokument der Reederei. Berechtigungsnachweis für die Ware. Wichtig: Original-B/L oder Seaway Bill?

4. Ursprungszeugnis (Certificate of Origin)

Für bestimmte Warengruppen erforderlich um Zollpräferenzen zu nutzen oder Antidumpingzölle zu vermeiden.

Wie wird der Zoll berechnet?

Der Zoll berechnet sich nach der Zollwertermittlung:

Beispiel: Möbel im Wert von €10.000 CIF → Zollsatz 5,7% = €570 Zoll → EUSt 19% auf €10.570 = €2.008. Total Abgaben: €2.578

Wer macht die Zollanmeldung?

Sie können die Zollanmeldung selbst beim Zoll.de Portal abgeben (ATLAS-System) oder einen Zollagenten / Spediteur damit beauftragen. Für regelmäßige Importe empfehlen wir einen Zollagenten — die Kosten (€100–300 pro Sendung) lohnen sich um Fehler und Verzögerungen zu vermeiden.

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