Stand: Februar 2026 — YACHT Logistics GmbH
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Nutzer der Plattform YACHT Logistics, betrieben von der YACHT Logistics GmbH (nachfolgend „YACHT"), und regeln die Nutzung der Plattform sowie die Vermittlung von Frachttransporten über yacht-logistics.de.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, YACHT stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
YACHT Logistics betreibt eine digitale Plattform zur Vermittlung von Frachttransporten (See-, Luft- und Landfrracht). YACHT ist selbst kein Frachtführer und führt keine eigenen Transporte durch.
YACHT vermittelt zwischen Verladern (Shippern) und zertifizierten Spediteuren und Frachtführern (Carriern). Der eigentliche Frachtvertrag kommt zwischen dem Nutzer und dem jeweiligen Carrier zustande. YACHT übernimmt dabei die Koordination, Buchungsabwicklung, Dokumentation und das Tracking.
YACHT stellt außerdem KI-gestützte Frachtangebote bereit. Diese Angebote sind unverbindliche Richtwerte; verbindliche Angebote entstehen erst nach Bestätigung durch den Carrier.
Die Darstellung der Plattform und ihrer Leistungen stellt kein bindendes Angebot dar. Der Vertrag kommt wie folgt zustande:
Alle auf der Plattform angezeigten Preise sind in Euro (EUR) angegeben. Enthaltene Steuern und Abgaben werden im Buchungsprozess ausgewiesen.
Für die Stornierung von Buchungen gelten folgende Bedingungen:
Stornierungen sind schriftlich per E-Mail an hello@yacht-logistics.de unter Angabe der Buchungsreferenz einzureichen. Es gilt das Eingangsdatum der E-Mail.
Hinweis für Verbraucher: Bei Verträgen über Personenbeförderung, Unterkünfte, Mietfahrzeuge oder Freizeitdienstleistungen für bestimmte Termine gilt kein gesetzliches Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB). Gleiches gilt entsprechend für Frachttransporte mit fixiertem ETD.
YACHT haftet als Vermittler, nicht als Frachtführer. Die Haftung für Transportschäden, Verluste oder Verspätungen liegt beim jeweiligen Carrier und richtet sich nach dessen Beförderungsbedingungen sowie den anwendbaren internationalen Übereinkommen (z. B. Haager-Visby-Regeln, CMR, Montrealer Übereinkommen).
YACHTs Haftung für Schäden, die durch unsere Vermittlungsleistung entstehen, ist auf den Buchungswert (netto, ohne Frachtkosten des Carriers) begrenzt, es sei denn, YACHT hat den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.
Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden haftet YACHT nicht, soweit gesetzlich zulässig. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
YACHT übernimmt keine Haftung für die Verfügbarkeit von Carrier-Kapazitäten, Zollabfertigungszeiten oder behördliche Einschränkungen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung, die Bestandteil dieser AGB ist. Durch die Nutzung der Plattform erklärt sich der Nutzer mit der darin beschriebenen Datenverarbeitung einverstanden, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/
Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Streitigkeiten zwischen Unternehmern werden direkt zwischen den Parteien geregelt.
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist, sofern der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist: [Stadt] (Sitz von YACHT Logistics GmbH). Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften zum Gerichtsstand.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Gleiches gilt für den Fall, dass diese AGB eine Regelungslücke enthalten sollten.